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Es dauert nicht mehr lange bis zum Start der Freibadsaison - im April/Mai bereiten die Mitarbeiter den Umzug aus der Schwimmhalle ins Zerbster Freibad vor. „Für Mitte Mai ist der Wechsel geplant“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Konratt. Wenn das Wetter mitspielt.  

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Ein Beitrag Falk Heidel
und den Stadtwerken Zerbst

In Zerbst betreiben die Stadtwerke die Volksschwimmhalle mit dazugehöriger Sauna sowie das Freibad am Max-Sens-Platz (Eigentümerin ist die Stadt). Durchschnittlich registriert der Energieversorger für die Schwimmhalle jährlich 12.000 Bade- und 3.000 Saunagäste. Das Freibad zählt in guten Jahren bis zu 35.000 Besucher. „Das vergangene Jahr war wegen der Witterung eher durchwachsen mit etwa 20.000 Badegästen“, sagt Jürgen Konratt. Mit Strömungskanal, 30 Meter langer Rutsche, Whirlbank, Wasserkanonen, Bodensprudler und Wasserpilz im Planschbecken ist das Zerbster Erlebnisfreibad ein sommerlicher Magnet für die ganze Familie. Jürgen Konratt erzählt von den Plänen einer weiteren Sanierung: „Wir wollen Nichtschwimmer- und Planschbecken erneuern.“ Die Planungen gehen in Richtung Edelstahlbecken. Bei den Kosten rechnen die Planer mit einer Million Euro. Diese Rechnung geht tatsächlich auf, denn aktuell verschlingen Reparaturen und Wartung dieser Becken jährlich gut 50.000 Euro.

Zunächst muss jedoch der Zerbster Stadtrat grünes Licht geben. 

Solaranlagen auf dem Dach

Sehr viel schneller sollen zwei kleinere Investitionen umgesetzt werden. Eine kleine Solaranlage soll auf eines der Dächer installiert werden. Konratt: „Mittelfristig könnten die kleinen Becken mit Solartechnologie beheizt werden.“ Auch die Duschanlage wird noch in dieser Saison erneuert. Neu ist zudem der Gastro-Betreiber im Freibad. Genauer, ein alter Bekannter kehrt zurück: Stefan Wallwitz betreibt das Sporthotel an der Lindauer Straße sowie den Kiekin Pott an der Breite. „Wir wollen mit dem Wechsel das Niveau der Versorgung wieder anheben“, erklärt Jürgen Konratt.

Seit mehreren Jahren wird indes die Schwimmhalle Schritt für Schritt modernisiert. Das 600 Quadratmeter große Becken ist 2019 erneuert worden. Ein vorläufig letzter Abschnitt war der Austausch der alten Fassade an der hinteren Front. Die Glasbausteine aus DDR-Zeiten mussten weichen. Jetzt sorgen moderne, gläserne Außenwände für ein zeitgemäßes Schwimmbad-Ambiente. 330.000 Euro sind in die Erneuerung der Außenwand sowie in weitere Innenarbeiten geflossen. „Damit ist das Bad durchsaniert, also fit für die Zukunft“, sagt Jürgen Konratt. 

Ein letztes Projekt soll noch in der Sommerpause umgesetzt werden: Die Warmwasserversorgung der beiden Hallenbecken wird getrennt. Konratt: „Mit dieser Maßnahme können wir in einem Becken eine höhere Wassertemperatur anbieten. Der Bedarf ist durchaus vorhanden.“ Aktuell liegt die Schwimmbad-Wassertemperatur bei einheitlich 29 Grad.

Badebetrieb mit vier Schwimmmeistern

Die Stadtwerke beschäftigen ein vierköpfiges Schwimmmeister-Team, das durch eine Auszubildende sowie vier Service-Mitarbeiterinnen ergänzt wird. Sie sind für die Bereiche Kassierung und Reinigung  zuständig. Der Energie-Versorger subventioniert die städtischen Bäder jährlich mit rund 750.000 Euro. Einnahmen von 150.000 Euro stehen Betriebskosten in Höhe von 900.000 Euro gegenüber. Konratt: „Mit diesen Ausgaben bekennen sich Stadt und Stadtwerke zu den Bädern, die unsere Region ein Stück weit attraktiver machen.“ Für eine Stunde in der Schwimmhalle zahlt ein Erwachsener vier Euro - ebenso für drei Stunden im Freibad. Für den Saunaeintritt sind pro Erwachsener 12,50 Euro fällig, die  Schwimmhalle darf er mitbenutzen.

Stadtwerke Zerbst

Stadtwerke Zerbst

Markt 13

39261 Zerbst/Anhalt

Tel. 03923/486800-0

Fax 03923/486800-50

Mail dicenter@swzerbst.de

Foto: Falk Heidel

Nichtschwimmer- und Planschbecken im Herbster Freibad stehen vor einer umfangreichen Sanierung.

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