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Magdeburg

Traditionsreiches Unternehmen sorgt für Freude bei Erdbeerfans

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Angenehme Wärme für die Pflanzen: Im Frühjahr wurden die Tunnel aus Folie über die Erdbeeren gezogen.

Auf nahezu 40 Hektar wachsen die Erdbeeren auf den Plantagen von Erdbeer Gummert.

Das Jahr 2020 stellte auch Erdbeer-Gummert vor große Herausforderungen. Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Arbeitskräftemangel erforderten neue Lösungen. Mit weiterhin sechs festen Mitarbeitenden und rund 150 Saisonarbeitskräften konnte die Ernte dennoch erfolgreich eingebracht werden. Durch gezielte Modernisierungsmaßnahmen – insbesondere den Anbau von Erdbeeren auf Stellagen – konnte die benötigte Anzahl an Erntehelfern reduziert und effizienter gearbeitet werden.

 

Nach 30 erfolgreichen Jahren übergab Klaus-Dieter Gummert den Hof zum Beginn des Jahres 2024 an seinen Sohn Dieter Gummert. Sein Leitspruch „Stillstand ist Rückstand“ prägt weiterhin die Unternehmensphilosophie. Statt sich auf Erreichtem auszuruhen, richtet sich der Blick konsequent nach vorn. Ziel ist es, frühzeitig zu investieren und flexibel auf Marktveränderungen sowie Kundenwünsche zu reagieren. Konkret bedeutet das bei Erdbeer Gummert unter anderem den Anbau von Erdbeeren auf Dämmen mit moderner Tröpfchenbewässerung – für höchste Qualität und nachhaltige Produktion.

 

Wer gerne im familienfreundlichen Erdbeergummert-Team mitarbeiten möchte, kann sich unter der Telefonnummer 039052/ 388 oder per E-Mail unter der Adresse erdbeergummert@yahoo.de bewerben.

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Ein Beitrag von 
Hendrik Reppin

Mitten im Landkreis Börde in Erxleben befindet sich seit über 30 Jahren ein traditionsreiches Erdbeerunternehmen, das nicht nur einheimische Erdbeerfans aus der Region anzieht: Erdbeer Gummert.

 

Der Betrieb ist hauptsächlich für den Anbau, den Verkauf und das Selbstpflücken von Erdbeeren bekannt. In der Saison öffnen die Selbstpflückplantagen, meist ab Ende Mai, rund um Magdeburg, Helmstedt und Wolfsburg ihre Tore, damit Besucher frische, sonnengereifte Erdbeeren direkt vom Feld in den eigenen Korb pflücken können. Ab diesem Jahr wird ein Eintritt erhoben, welcher mit den selbst gepflückten Erdbeeren verrechnet wird.

 

Besucher haben die Wahl, selbst zu ernten oder bereits gepflückte Beeren in verschiedenen Gebindegrößen zu kaufen – ein besonderes Erlebnis für Familien, Genießer und alle Freunde regionaler Erzeugnisse.

 

Auch außerhalb der Saison bereitet das Team bereits die kommende Erdbeerzeit vor. Noch im Schnee werden die weithin sichtbaren Tunnel mit Folie überzogen, um die Pflanzen vor der Kälte zu schützen. Die ersten länger anhaltenden Sonnenstunden Ende Februar sorgen für höhere Temperaturen in den Tunneln und die Erdbeerpflanzen fangen an zu wachsen…und wenn die Frühlingssonne weiterhin für Wärme sorgt, sind auch schon bald die ersten Blüten zu sehen und dann ca. Ende April/Anfang Mai die ersten roten Erdbeeren.

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Die Erdbeer-Familie Gummert betreibt seit 1992 ihren Betrieb in der Magdeburger Börde. Fotos: Gummert

Klaus-Dieter Gummert legte am 1. Juli 1992 den Grundstein für sein erfolgreiches Familienunternehmen. Mit elf Hektar Erdbeeranbaufläche, rund 50 Hektar weiterer Ackerfläche, sieben Selbstpflückplantagen, drei Verkaufsständen sowie einem Dutzend Aushilfskräften – später ergänzt durch eine feste Arbeitskraft – startete das Unternehmen vielversprechend in die Zukunft. Attraktive Angebote und die hervorragende Qualität der Produkte bildeten von Anfang an das Fundament für die Erfolgsgeschichte von Erdbeer Gummert.

25 Jahre später zeigte die Entwicklungskurve weiterhin steil nach oben: Die Erdbeerfläche wuchs auf nahezu 40 Hektar an, verteilt auf sechs Selbstpflückplantagen und zwei weitere Plantagen ohne Selbstpflücke. Zusätzlich entstanden zwischen Magdeburg und Wolfsburg rund 20 bis 25 Verkaufsstände. Auf weiteren 100 Hektar werden Mais und Getreide angebaut. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Kornelia Gummert, die das Unternehmen tatkräftig unterstützt, wurde der Familienbetrieb kontinuierlich weiterentwickelt. Die positive Unternehmensentwicklung spiegelt sich auch in den geschaffenen Arbeitsplätzen wider: Sechs feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 250 Saisonkräfte waren zeitweise im Einsatz.

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