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Halle / Saalekreis

Eine Stadtführung mit kulinarischen Einlagen arrangiert das Unternehmen „Eat The World“ durch die hallesche Altstadt. Selbst für Einheimische gibt es auf der dreistündigen Tour noch manches zu entdecken.

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Eine süße Verführung aus der Konditorei lässt sich kaum jemand entgehen.

Broschüre zu kulinarischen Partnern

Die Touren sind etwa drei Kilometer lang und beginnen am oder nahe des Leipziger Turms am Hansering. Bis zu 16 Neugierige, mindestens aber vier, können pro Tour, die freitags und samstags stattfinden, teilnehmen. Der Veranstalter macht auf seiner Homepage darauf aufmerksam, dass der Rundgang nicht barrierefrei ist. In einem Heft zur Altstadt-Tour stellen die Veranstalter alle kulinarischen Partner kurz vor, inklusive Preisbeispiele, Tipps und Bezahlmöglichkeiten. Ein Standardprogramm gibt es nicht, so dass die Tourguides ihre individuellen Empfehlungen einbringen können. Die meisten Kostproben werden im Stehen, zum Teil auch draußen gereicht.

Zur Orientierung für interessierte Teilnehmer der Touren listet „Eat The World“ einen beispielhaften Rundgang auf. Der könnte etwa einen Abstecher bei einem Bierhandel in einem geschichtsträchtigen Gebäude beinhalten, einen Besuch in einem Eiscafé, dass noch in Familienhand ist und mit einer sehr gemütlichen Atmosphäre überrascht, einen kurzen Aufenthalt in einem Café voller gesunder Spezialitäten, um neue Energie zu schöpfen, und einen Halt in einem Familienbetrieb mit österreichisch-ungarischer Küche mit musikalischer Einlage. So oder ähnlich könnten die Stationen einer „Eat The World“-Stadtführung organisiert sein. Je nach Tages- und Wochenzeit wechseln die Touren, für die eine Vielzahl von weiteren Partnerbetrieben zur Verfügung steht.

Drei Speiseoptionen zur Auswahl

Bei der Buchung können Teilnehmer ihre kulinarischen Wünsche mit drei wählbaren Speiseoptionen eingrenzen. Der Veranstalter bietet an, auf Fleisch zu verzichten, auf Fisch und Meeresfrüchte zu verzichten oder auf Alkohol zu verzichten. Andere Optionen, wie zum Beispiel Speisen und Getränke für Allergiker, sind laut Veranstalter nicht möglich.

Die Resonanz auf diese Art der Stadtführung ist bei den meisten Teilnehmern bislang sehr gut. So zeigte sich zum Beispiel Franz T. aus dem bayerischen Cham von der Altstadt-Tour recht beeindruckt: „Man kriegt Sachen gezeigt, die man als Tourist sonst nicht finden würde.“ Auch bei Einheimischen kommt das Angebot gut an, wie Anja G. aus Halle bestätigt: „Es war ein informativer kleiner Rundgang durch Halle, gepaart mit Leckereien, aus Läden, die ich selbst als Hallenserin vorher nicht kannte. Sehr zu empfehlen“, schreibt sie im Kommentar auf der Homepage.

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Die Lokale, die für eine kulinarische Kostprobe aufgesucht werden, wechseln von Tour zu Tour.

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Ein Beitrag von
Wolfgang Zerfass

Ein Hallenser kennt seine Heimatstadt, die wichtigsten Einkaufsstraßen, die Kneipenmeilen, Sehenswürdigkeiten wie Roten Turm, Saline, Händelhaus, Uni, Franckesche Stiftungen, Botanischen Garten und, und, und. Dass man selbst als hier Geborener manches nur oberflächlich weiß und vieles gar nicht, wird spätestens nach einer Stadtführung, wie sie das Stadtmarketing und private Anbieter zusammenstellen, klar. Interessenten steht in Halle eine große Auswahl an thematischen Führungen zur Verfügung – von der Altstadttour über eine Nachtschwärmer-Tour bis hin zur Burg-Tour oder Stadion-Tour, um nur einige zu nennen. Seit zwei Jahren können Hallenser und auswärtige Besucher die Saalestadt auch von ihrer kulinarischen Seite her kennenlernen.  Das Unternehmen „Eat The World“ bietet deutschlandweit in 57 Städten kulinarisch-kulturelle Stadtführungen an. Eine Tour dauert ca. drei Stunden und umfasst bis zu sechs Stopps mit kleinen Kostproben von inhabergeführten Läden abseits von Massenproduktion und Restaurantketten. Die Gäste bekommen von ortskundigen Tourguides manch versteckte und weniger versteckte Schätze der Stadt und ihrer Geschichte zu sehen.

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Schmackhafte Snacks gibt es zum Beispiel beim Brunch-Toast-Service.

© Eat The World

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